Vietnams Mekong-Delta

Wenn sie das Mekong-Delta in Vietnam besuchen, können sie die Agrarwirtschaft Vietnams aus erster Hand erleben. Sie bekommen dort die kleinen Betriebe zu sehen und können die einzigartige Landschaft des Mekong-Delta mit seinen verschiedenen Flussarmen geniessen.

 

Die Tour dorthin lässt sich sehr einfach vom Backpacker Distrikt in Saigon aus organisieren. Schade ist, dass alle Reisebüros die gleiche Tour verkaufen – das war zumindest mein Eindruck – und man nicht verhindern, in einem Reisebus mit 50 anderen Gästen zum Delta gekarrt zu werden. Der Bus fährt auch ca. eine Stunde in Saigon herum, bis endlich alle Passagiere eingesammelt sind. Dann geht es – nach einem Tankstopp – los in Richtung Delta. Sobald man dort dann auf ein Boot umgestiegen ist, beginnt der gemütliche und schöne Teil der Tour.

Man kann auch mehrtägige Touren buchen inklusive einem Homestay. Doch auch hier möchte ich, um Enttäuschungen zu vermeiden, anmerken, dass Homestay bedeutet, dass man in einem angebauten oder separaten Bungalow auf dem Familiengrundstück übernachtet und von der Familie betreut wird.

Das Mekong-Delta lässt sich mit mehr Zeit auch unabhängig per Scooter oder Fahrrad bereisen und es gibt auch ein paar Städte mit geeigneten Unterkünften für Touristen. Die Infos dazu sollte man sich aber in Reisebüchern und im Internet besorgen. In Saigon werden die Standardtouren verkauft und sonst gar nichts.

 

Eindrücke von der Mekong Delta-Tour

Berühmt ist das Mekong Delta für die schwimmenden Märkte, die – und das ist das Schöne daran – nicht für Touristen da sind. Es geht um Gemüse- und Früchte-Grosshandel. Bauern und Zwischenhändler bieten auf einem Boot genau eine Ware, z.B. Wassermelonen an. An einer Stange hängen sie ein Exemplar der Ware auf, so dass man von weitem erkennen kann, wer was verkauft.

 

Das Mekong-Delta in Vietnam bietet unvergleichliche Reise-Eindrücke. Warum lesen  sie hier!

 

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Auf der Tour werden Kleinbetriebe, die lokale Spezialitäten produzieren, gezeigt:

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Reispapier-Produktion. Es wird verwendet, um Süssigkeiten mit einer essbaren Hülle zu verpacken oder weiter verarbeitet zu Reis-Vermicelli.

 

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Hier wird die Grundpaste der Kokosnuss-Bonbons eingedampft. Die haben mir wirklich geschmeckt! Es gibt sie in 20 Geschmacksrichtungen, z.B. Kaffee oder – für die Mutigeren – Durian.

 

Es gab im Mekong-Delta auch mal einen „verrückten Buddhistischen Mönch“, der seine eigene Version vertrat. Seine Sekte ist mittlerweile untergegangen. Die phantasievollen Relikte im Science Fiction-Stil lassen sich noch besichtigen.

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Eine skurrile Sache, die es in ganz Vietnam zu sehen gibt, sind Gräber, die mitten im Nirgendwo gebaut werden. Vielleicht am ehemaligen Lieblingsort der Person oder am Rande eines Grundstücks, wer weiss? Einen Friedhofszwang scheint es in Vietnam augenscheinlich nicht zu geben.

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Wie überall in Südostasien sind auch in Vietnam Schnapsflaschen mit eingelegter Schlange der Renner. Nach Hause nehmen darf man diese als Europäer, Amerikaner oder Australier in der Regel nicht. Also bitte nur anschauen. 🙂

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Und zum Schluss noch ein paar weitere Eindrücke:

Bootsfahrt auf einem Hauptstrang des Mekong

 

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Bootsfahrt in einen kleinen Seitenkanal

 

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Lokaler Gemüsemarkt auf dem Festland. Die Gemüse-Farben sind so intensiv!

 


So werden an manchen Orten die Fische angeboten.

 

Der Homestay

war bei einer netten Familie, die drei Gästebungalows an ihr Wohnhaus angebaut hat. Zu essen gab es reichlich und am nächsten Morgen um sechs Uhr wurde uns noch der lokale Markt gezeigt, der recht schön war. Die meisten Stände waren am Festland und ein paar Boote boten ebenfalls Waren feil.

 

Für ihre Reiseplanung

Wie schon oben gesagt, organisiert man die Tour am besten vom Backpacker-Distrikt in Saigon aus. Das Buchen ein bis zwei Tage im voraus ist ausreichend.

 

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