Münchner Oktoberfest: Tun & lassen

Was man tut am Münchner Oktoberfest

  • Behalten Sie immer Ihre Sachen im Auge. Wenn Sie den Tisch wechseln – auch dann, wenn Sie denken, es ist nur für eine halbe Stunde – nehmen Sie diese mit. Ich habe einmal einen Pullover plus Jacke verloren, da ich beides nicht mehr finden konnte, als ich 90 Minuten später zum Tisch zurückkam. Jemand anders, der vermutlich zu betrunken war, hatte diese vermutlich mitgenommen, und tschüss. …

  • Kommen Sie früh an Wochenenden, wenn Sie ohne Reservierung ins Zelt wollen. Seien Sie da bis 12 Uhr am Freitag und bis 9 Uhr am Samstag oder Sonntag. Sonst kommen Sie nicht mehr ins gewünschte Zelt rein. Der spätere Zutritt ist vielleicht noch möglich, sie müssen aber vielleicht ein zwei Stunden warten, falls Sie überhaupt noch rein kommen. Das ist kein Witz!

  • Sitzen Sie an einen Tisch im Zelt, sonst bekommen Sie kein Mass serviert. Wenn Sie eines haben, können Sie wieder aufstehen, wenn Sie wollen.

  • Geben Sie der Kellnerin, dem Kellner, ein Trinkgeld. Die brauchen das, weil der Grundlohn nicht sehr gut ist.

  • Wie man sich im Zelt findet: Die meisten Zelte haben Reihen- und Tischnummern. Wenn Sie also an einem Tisch sitzen und nicht aufstehen wollen, weil Sie den Platz dann verlieren könnten, senden Sie einfach ein SMS an Ihren Freund, Ihre Freunde mit Zeltname, Reihe und Tischnummer. So können diese Sie auch im grössten Chaos finden.

  • Erkunden Sie die Theresienwiese für ein paar Stunden. Es ist ideal, dies zu machen am Tag Ihrer Ankunft nachmittags, wenn die Zelte vielleicht schon geschlossen sind. Nur so bekommen Sie ein Gefühl für dieses Riesenfest. Bedenken Sie, dass es noch viel mehr gibt als nur Bierzelte am Oktoberfest.

Was man lässt am Münchner Oktoberfest

  • Seien Sie nicht unhöflich mit den Sicherheitsleuten, sogar dann, wenn Sie mal angerempelt werden. Sonst riskieren Sie nämlich, aus dem Zelt geschmissen zu werden. Und wenn dieses wegen Überfüllung geschlossen ist, dann ist die Party an diesem Tag vorbei.

  • Auf dem Tisch tanzen. Das Bier wird verschüttet, Masskrüge könnten kaputt gehen und wenn einer von der Sicherheit Sie sieht, wird er Ihnen einmal sagen, dass Sie sofort runterkommen sollen. Wenn Sie das nicht tun, riskieren Sie den Rausschmiss. Es ist erlaubt, auf den Bänken zu tanzen und stehen.

  • Ans Oktoberfest zur U-Bahn-Station Theresienwiese kommen. Diese Station ist meistens hoffnungslos überfüllt. Stattdessen nimmt man besser die U-Bahn bis Goetheplatz, die zweitnächste, und folgt den Menschenmassen.

  • Lassen Sie Ihr neues Smartphone, den Schmuck und andere Wertsachen zu Hause. Wenn Sie jemand in dem ganzen Chaos bestiehlt, sehen Sie die Sachen nie wieder. Behalten Sie wenigstens ein Auge auf Ihrem Telefon und stecken Sie es ein, wenn Sie es gerade nicht brauchen.

  • Nehmen Sie keine Jacke mit. Wenn Sie keine Sitze am Rand des Zeltes reserviert haben, dann werden Sie nirgends Platz finden, um die Jacke zu verstauen. Kommen Sie nur mit einem Pullover oder einer leichten Windjacke.

  • Nehmen Sie keinen Rucksack oder eine grosse Tasche mit. Es hat keinen Platz, wo Sie diese im Zelt hinstellen können. Es ist zudem möglich, dass die Polizei Sie nicht aufs Gelände lässt damit.

  • Nehmen Sie am Schluss keinen Masskrug mit. Die Sicherheitsleute oder die Polizei wird Ihnen diesen gleich wieder abnehmen. Sie durchsuchen auch Rucksäcke und warten auch noch am Eingang der U- oder S-Bahn darauf, Ihnen den Krug wieder abzunehmen – ausser sie haben eine Kaufquittung für den Krug dabei.

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