Zürich Top 5

Zürich in der Schweiz war 15 Jahre lang der Mittelpunkt meines Lebens. Ich habe dort studiert, gelebt und gearbeitet. Es ist eine grossartige Stadt zum Erkunden und um das Leben zu geniessen. Man braucht nur ein bisschen mehr Geld als anderswo. 🙂 Hier sind meine Reisetipps für die 5 besten Erlebnisse, die Zürich bietet.

 

Erkunden sie die Altstadt zu Fuss

Die beste Jahreszeit ist von Mai bis Mitte Oktober. Beginnen sie am Central und gehen sie weiter ins Niederdorf. Schauen sie während ihres Spaziergangs auch in die Seitengassen, falls sie dort etwas Interessantes erspähen oder geniessen sie einen Kaffee unterwegs.

Nach ungefähr einem Kilometer mehr oder weniger geradeaus entlang der Niederdorfstrasse kommen sie zum Grossmünster, der grössten Kirche Zürichs (mehr darüber später). Gehen sie weiter und vorbei am Café Odeon. Dieses ist ein Treffpunkt für Homosexuelle, Heteros sind aber ebenso herzlich willkommen.

 


Grösserer Kartenausschnitt

Routenvorschlag

Nachdem sie die Quaibrücke überquert haben, welche die Grenze zwischen dem Zürichsee und der Limmat bildet, kommen sie zum Bürkliplatz-Quai, von wo aus sie eine Seerundfahrt unternehmen können, wenn sie möchten. Gehen sie weiter und sie sehen das Bauschänzli, ein weiterer Ort, um ein Getränk zu geniessen, und anschliessend das Frauenbad, das nachts zu einer Barfussbar wird, in der dann auch Männer willkommen sind. Als nächstes kommen sie an der Fraumünsterkirche vorbei, die berühmt ist für ihre Chagall-Fenster.

 

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Niederdorf

 

Kurz bevor sie an dem Platz ankommen, der auf die Gemüsebrücke führt, die ebenfalls sehenswert ist, gehen sie nach links in die Thermengasse und schauen sich die Ausgrabungen der Römischen Bäder an. Gehen sie die enger werdende Gasse hinauf zur Kirche St. Peter, die das grösste Turmzifferblatt Europas aufweist. Nachdem sie durch einige weitere Altstadtgassen geschlendert sind, erreichen sie den Lindenhof (dazu später mehr).

Gehen sie nun durch den Rennweg, der den Beginn des Einkaufsviertels rund um die Bahnhofstrasse anzeigt. Biegen sie ein in die Bahnhofstrasse und laufen sie bis zum Restaurant Zeughauskeller. Unterwegs bitte nicht vergessen, alle teuren Boutiquen und Bankgebäude zu bewundern. Der Zeughauskeller, eine langjährige Zürcher Institution, bietet eine grosse Auswahl an Wurstspezialitäten, die man am besten mit dem vorzüglichen Kartoffelsalat zu sich nimmt.

 

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St. Peter-Kirche

 

Für mehr Informationen gehen sie zur Touristeninformation im Hauptbahnhof oder zur offiziellen Website von Zürich Tourismus.

 

Ein Spaziergang am Zürichsee

Die Morgenvariante

Wenn sie die Morgensonne geniessen wollen, beginnen sie am Bürkliplatz. Nachdem sie den General-Guisan-Quai entlang gegangen sind, kommen sie in einen Park namens Arboretum mit vielen Bäumen. An dessen Ende liegt das Seebad Enge. Wenn sie möchten, können sie hier schwimmen gehen. Falls sie nur einen kurzen Spaziergang machen wollen, ist hier der Wendepunkt.

Nachdem sie den nicht sehr attraktiven Parkplatz überquert haben, sehen sie die Quai 61 Bar mit Restaurant, wo sich die Zürcher nach der Arbeit gerne auf ein Bier oder zum Abendessen treffen. Wenn sie weiter gehen, kommen sie zum Strandbad Mythenquai. Während der Sommersaison muss man Eintritt zahlen, um durchzugehen, sie können aber einfach der Strasse entlang um das Bad herumgehen, denn dahinter liegt noch ein weiterer Park. Falls sie noch weiter gehen, kommen sie zu einer Werft, in der die offiziellen Zürichsee-Schiffe gewartet werden. Nach einer weiteren Wiese hinter der Werft kommen sie schliesslich zum Kulturzentrum Rote Fabrik, das früher eine Seidenfabrik war.

 

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Die Abendvariante

Im Sommer geht die Sonne nicht vor 20 Uhr unter, so dass sie genug Zeit für einen Nachmittags- oder Abendspaziergang haben. Beginnen sie am Bellevue und mischen sie sich an der Promenade unter die Menge. Hier treffen sich bei schönem Wetter viele, um das Mittag- oder Abendessen zu geniessen, sich zu unterhalten oder die Enten und Schwäne zu füttern. Weiter hinten finden sie das Seebad Utoquai, falls sie noch eine Runde schwimmen wollen und gerne ein Schliessfach für ihre Wertsachen mieten wollen. Anschliessend beginnt ein Park, in dem es ein Restaurant und einen Kiosk für den kleinen Hunger gibt. Hier ist der Wendepunkt, falls sie einen kürzeren Spaziergang machen wollen.

Wenn sie noch weiter gehen, kommen sie zur grossen Blatterwiese. Am hinteren Ende der Wiese versteckt sich ein kleiner aber wunderschöner chinesischer Garten, der der Stadt Zürich von der Chinesischen Partnerstadt Kunming geschenkt wurde. Wenn sie den Garten besichtigen wollen, müssen sie Eintritt zahlen. Etwas weiter hinten findet sich noch eine Wiese, der Zürichhorn-Quai und das Lake Side-Restaurant. Hinter dem Restaurant liegt das Strandbad Tiefenbrunnen mit noch mehr grossen Liegewiesen zum Ausruhen und Sonnenbaden.

Natürlich können beide Spaziergänge auch zu jeder anderen Tageszeit unternommen werden.

 

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Erklimmen sie das Grossmünster

Wenn sie keine Angst vor engen Stein-Wendeltreppen haben, erklimmen sie den öffentlichen Turm des Grossmünsters und geniessen die atemberaubende Aussicht. Aber seien sie gewarnt: Im Sommer ist der Turm nur von 10 bis 17 Uhr geöffnet und der letzte Einlass ist um 16.30 Uhr!

Das Grossmünster wurde zwischen 1100 und 1220 erbaut. Seither sind Form und Grundriss immer wieder verändert worden. In dieser Kirche begann die Schweizer Reformation.

Wie kommt man dahin

Siehe „1 Erkunden sie die Altstadt zu Fuss“

 

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Langstrasse

Dies ist wahrscheinlich die berühmt-berüchtigste Gegend von Zürich. Obwohl das Quartier in den letzten 20 Jahren verändert wurde, findet man noch immer eine faszinierende Mischung aus Bordellen, Cabarets und Bars mit Damen des ältesten Gewerbes, die sich mit trendigen Bars und guten Restaurants mit Essen aus aller Welt abwechseln. Solange sie auf der Langstrasse bleiben und nicht zu weit in einsame Seitenstrassen hineingehen, ist die Gegend Tage und Nacht sicher für Männer und Frauen.

Wie kommt man dahin

Nehmen sie das Tram bis zum Limmatplatz und gehen sie von da zu Fuss bis zum Helvetiaplatz, wo es wieder eine Tram-Haltestelle für ihren Rückweg gibt.

 

Lindenhof

An diesem historischen Ort lag früher eine Römische Festung. Heute bildet der Platz einen guten Aussichtspunkt über die Limmat. Es gibt Führungen zu den unterirdischen Überresten der Festung. Fragen sie an der Touristeninformation im Hauptbahnhof danach.

Wie kommt man dahin

Siehe „1 Erkunden sie die Altstadt zu Fuss“

 

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Aussicht vom Lindenhof: Rechts im Hintergrund ist die Grossmünster-Kirche zu erkennen.

 

Was sonst

  • Fahren sie mit der historischen Polybahn vom Central zur Polyterrasse, um einen weiteren, schönen Aussichtspunkt zu geniessen.

  • Weitere Ideen zu Zürich gibt es in der Touristeninformation im Hauptbahnhof.

  • Feiern sie durch in Zürich-West. Die Partygegend beginnt an der Tramhaltestelle „Escher Wyss Platz“ und reicht bis zu den Tram-Haltestellen „Fischerweg“ der Linie 17 und „Toni-Areal“ der Linie 4.

  • Eine weitere Trendgegend, die „Im Viadukt“ heisst, erreichen sie am besten von der Tram-Haltestelle „Dammweg“ aus – eine Haltestelle vor „Escher Wyss Platz“. Von hier aus folgen sie einfach dem Viadukt bis sie bei den Läden und Restaurants ankommen.

  • Museen: Es gibt unzählige Museen in Zürich. Besuchen sie zum Beispiel das Landesmuseum direkt neben dem Hauptbahnhof zur Geschichte Zürichs und der Schweiz.

Wie man nach Zürich kommt

Der Flughafen Zürich hat gute Verbindungen zu vielen internationalen Destination. Zürich hat zudem einen grossen Hauptbahnhof mit Anbindungen an viele Europäische Städte. In der Nähe des Hauptbahnhofs liegt auch der Busbahnhof (gegenüber der Limmatstrasse 23), mit Busverbindungen zu vielen europäischen Städten, die manchmal günstiger als die Bahn sind.

 

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