Angst vor den falschen Reisegefahren 2

Fürchten sie sich vor den falschen Reisegefahren?

Viele kennen das. Man bereitet sich auf eine längere Reise oder gar Weltreise vor und es kommen all die guten Ratschläge von Verwandten und Bekannten.

Im 1. Teil: Manche dieser Warnungen warnen vor den falschen Gefahren!
Im 1. Teil: Manche sind übertrieben!

Manche sind berechtigt!
Weitere interessante Fakten und Tipps zum Thema

Nachfolgend möchte ich das erklären und meine eigenen Gedanken und Reisetipps abgeben, um ihnen auch bei dieser Facette der Reiseplanung zu helfen.

Aus rechtlichen Gründen möchte ich darauf verweisen, dass es sich nachfolgend überall um meine persönliche Meinung handelt, die sie mir glauben können oder auch nicht! Ich lehne jegliche Haftung ab, wenn sie es anders erleben sollten.

Berechtigte Warnungen!

Vorsicht vor Strassenbetrügern

Das ist ein Problem, das ich bis jetzt meistens in Europa angetroffen habe. Man sollte sich nie in Konversationen über Glück, Schicksal, etc. verwickeln lassen. Diese Leute geben einem dann für zwei drei Minuten Ratschläge und wenn man dann nicht zahlen will, geben sie vor, aggressiv zu sein. Das ist aber nur eine aufgesetzte Aggression, da diese Leute wissen, dass der Durchschnittstourist eingeschüchtert etwas Geld gibt. Bieten sie solchen Personen ruhig die Stirn. Sie werden feststellen, dass diese nur leere Drohungen ausstossen und einfach zur nächsten Person wechseln, wenn sie von ihnen nichts bekommen. Das Abwimmeln von Beginn weg funktioniert jedoch nach wie vor am besten!
Einen Fehler, den viele machen, ist viel zu lange mit solchen Gestalten zu diskutieren. Wenden sie sich einfach ab von der Person und fertig!

Vorsicht bei Drogen in Asien

Die Bestrafungen bei Kleinstmengen können bereits drakonisch sein. Lassen sie sich nie auf Leute ein, die ihnen auf der Strasse etwas verkaufen wollen. Um die Ecke wartet meist der Polizist, der sie verhaftet und nur gegen eine hohe Geldsumme wieder laufen lässt. Also Finger weg!

Vorsicht vor all diesen fremden Tieren?

Das ist von Land zu Land sehr verschieden. Aber man kann das Risiko bei Wanderungen stark verringern, wenn man feste Wanderschuhe und lange Hosen aus festem Stoff trägt. Dann ist z.B. ein überraschender Schlangenbiss weniger ein Problem, während da der Flip Flop und Short-Träger nicht so viel Glück haben dürfte. Und bevor man irgendwo alleine herumläuft oder spontan ein Bad nimmt, kann es nie schaden, einen Einheimischen zu fragen, ob das gefährlich ist.

Mal ehrlich: Wie oft wurden sie schon vor Reisegefahren gewarnt? Es könnten aber die falschen Warnungen gewesen sein! Was ist wirklich gefährlich?

Weitere interessante Fakten und Tipps zum Thema

Geldbeutel vergessen?

Ist mir mal in Bangkok passiert, als ich übermüdet und durcheinander war, aber noch etwas essen wollte. Nach fünf Minuten bemerkte ich es und kehrte zum Restaurant zurück. Als ich es betrat, war da ein Lächeln auf dem Gesicht der Angestellten und sie gaben mir den Geldbeutel zurück. Alles war noch drin.

Zu riskantes, eigenes Fahrverhalten mit Skootern!

Das ist mir insbesondere auf Phuket aufgefallen, als ich Weihnachten 2011 letztmals dort war. Die betrügerische Taxi-Mafia, die dort für kurze Strecken bereits 400 Baht haben will, bewegt viele Touristen dazu, einen Skooter zu mieten. Viele überschätzen sich jedoch und fahren in einer Art und Weise herum, dass die Frage nicht ist, ob sie einen Unfall haben werden, sondern wann! Ich bin erfahrenerer Motorradfahrer und kann deshalb solche Einschätzungen vornehmen.
Ich empfehle ihnen, langsam und risikolos zu fahren. Sie sind im Urlaub und haben es ja nicht eilig.

Eine gute Vorbereitung hilft, die Angst zu reduzieren!

Es kann unbestritten vorkommen, dass sie überfallen oder bestohlen werden. Wenn sie sich aber darauf vorbereiten, dann bricht in dem Moment wenigstens keine Panik aus, weil sie ja wissen, dass sie die Situation unter Kontrolle haben.

Der gesunde Menschenverstand

In Ländern wie Australien, den USA oder in Europa ist alles bis ins kleinste Detail geregelt. Das hat bewirkt, dass ein kleiner Anteil seiner Bewohner den Instinkt für Gefahren verloren hat. In Asien, Afrika und Südamerika muss man selbst zu sich schauen und z.B. nicht überall heraufklettern, nur weil es keine Absperrung hat, nicht alles essen, nur weil es im öffentlichen Raum angeboten wird, etc.
Auch beim Thema Alkohol sollte man gesunden Menschenverstand walten lassen. Wenn jemand zu betrunken ist, dann ist die Versuchung da, das auszunützen. Ich wohne in Bangkok und es hilft, mir selbst immer wieder vor Augen zu führen, dass ich zu fast jeder Zeit mit einem bis zwei Thailändischen Monatslöhnen an Bargeld durch die Gegend laufe. Und nun stelle man sich vor, dass ich stockbesoffen in einer Ecke am Schlafen bin. Noch Fragen? Gelegenheit macht nun mal Diebe!

Lesen sie den 1. Teil hier.

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